Eigenleistungen beim Hausbau – Kosten sparen mit Nordic-Haus

Wer beim Hausbau selbst mit anpackt, kann die Baukosten deutlich reduzieren. Besonders bei einem Ausbauhaus oder Blockhaus von Nordic-Haus bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, Eigenleistungen zu übernehmen. Viele Bauherren entscheiden sich beim Hausbau beispielsweise für die Richtmeistermontage und bauen ihr Haus gemeinsam mit unserem erfahrenen Richtmeister auf.

Neben der Montage können auch viele Ausbauarbeiten in Eigenregie erledigt werden. So sparen Sie Lohnkosten und schaffen gleichzeitig einen ganz persönlichen Bezug zu Ihrem neuen Zuhause. Zusätzlich kann Ihre Eigenleistung – die sogenannte Muskelhypothek – von vielen Banken als Eigenkapital berücksichtigt werden.

Was gilt als Eigenleistung?

Als Eigenleistung beim Hausbau gelten Arbeiten, die normalerweise von Handwerksbetrieben ausgeführt werden, Sie jedoch selbst übernehmen. Dadurch sparen Sie den Arbeitslohn, während lediglich die Materialkosten anfallen.

Viele Banken erkennen diese Eigenleistung als sogenannte Muskelhypothek an und berücksichtigen sie bei der Finanzierung Ihres Bauvorhabens. Wie hoch dieser Anteil ausfällt, sollten Sie frühzeitig mit Ihrer Bank oder Ihrem Finanzierungsberater besprechen.

Welche Eigenleistungen sind bei einem Blockhaus möglich?

Ein Holzhaus bietet viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Besonders beliebt ist die Richtmeistermontage. Gemeinsam mit einem erfahrenen Richtmeister errichten Sie Ihr Blockhaus und sparen dadurch einen erheblichen Teil der Montagekosten.

Darüber hinaus übernehmen viele unserer Bauherren folgende Arbeiten selbst:

  • Vorwandmontage für die Sanitärinstallation
  • Bohren der Steckdosen und Schalterdosen
  • Verlegen von Bodenbelägen wie Vinyl, Parkett oder Fliesen
  • Streichen der Holzfassade
  • Montage von Sockelleisten und Innenausstattung
  • Garten- und Außenanlagen

Viele dieser Arbeiten lassen sich auch nach Feierabend oder am Wochenende durchführen und bieten somit zusätzliche Flexibilität.

Eigenleistung beim Hausbau: Welche Arbeiten sollten Fachbetriebe übernehmen?

Arbeiten an der Elektroinstallation, Wasserinstallation oder Heizungsanlage sollten grundsätzlich von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. Zwar können vorbereitende Arbeiten – beispielsweise das Bohren der Steckdosen oder der Bau der Vorwandinstallationen – selbst erledigt werden, die eigentliche Installation und der Anschluss gehören jedoch in die Hände von Fachleuten.

Auch sicherheitsrelevante Arbeiten oder Gewerke mit gesetzlichen Vorschriften sollten immer von qualifizierten Handwerkern ausgeführt werden.

Eigenleistung braucht eine gute Planung

Eigenleistung beim Hausbau spart Geld, kostet aber Zeit. Deshalb ist eine realistische Planung besonders wichtig. Wer seine Arbeiten gut organisiert und frühzeitig mit den nachfolgenden Gewerken abstimmt, vermeidet unnötige Verzögerungen. Helfen Freunde oder Familienmitglieder mit, müssen diese bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) angemeldet werden. So sind alle Helfer während der Bauphase versichert. Unser Richtmeister unterstützt Sie dabei und stimmt die einzelnen Arbeitsschritte gemeinsam mit Ihnen ab.

Wie viel Geld lässt sich durch Eigenleistung beim Hausbau sparen?

Das Einsparpotenzial hängt davon ab, welche Arbeiten Sie selbst übernehmen. Besonders bei der Richtmeistermontage können mehrere tausend Euro an Lohnkosten eingespart werden. Auch Bodenbeläge, Fassadenanstriche oder vorbereitende Arbeiten für Elektrik und Sanitär bieten großes Sparpotenzial.

Wenn Sie generell günstiger bauen möchten, ist Eigenleistung einer der effektivsten Wege, die Kosten beim Hausbau zu reduzieren. Gemeinsam besprechen wir, welche Arbeiten sinnvoll in Eigenregie ausgeführt werden können, und welche besser Fachbetrieben überlassen werden.

Gerne sprechen unsere Experten mit Ihnen über alle Möglichkeiten und geben Ihnen eine realistische Einschätzung. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin – persönlich in Steinfeld, telefonisch oder per E-Mail.

Eigenleistung beim Hausbau: Häufige Fragen

Die Muskelhypothek ist die eigene Arbeitsleistung beim Hausbau, die Banken bei der Baufinanzierung wie Eigenkapital anrechnen. Statt Geld bringen Sie also Ihre Zeit und Ihr handwerkliches Geschick ein. Wie viel davon anerkannt wird, ist von Ihrer Bank abhängig und sollte am besten im Finanzierungsgespräch geklärt werden.

Am häufigsten übernehmen Bauherren Malerarbeiten, da hierfür kaum Spezialwerkzeug nötig ist. Auch das Verlegen von Bodenbelägen wie Parkett oder Laminat sowie Arbeiten im Garten und an den Außenanlagen gehören zu den klassischen Eigenleistungen beim Hausbau.

Elektro-, Gas- und Sanitärinstallationen gehören aus Sicherheits- und Gewährleistungsgründen in die Hände zugelassener Fachbetriebe. Andere Arbeiten wie Estrich benötigen viel Präzision und erfordern spezielle Trocknungszeiten. Allgemein gilt:  Je sicherheitsrelevanter ein Gewerk, desto eher gehört es in professionelle Hände.

Ja. Wenn Freunde oder Familie bei Eigenleistungen mithelfen, müssen Sie diese bei der Berufsgenossenschaft Bau anmelden. Erst dann greift der Versicherungsschutz im Falle eines Falles. Die Anmeldung ist unkompliziert und kostet in der Regel nichts.

Das kommt darauf an, welche Arbeiten Sie beim Hausbau übernehmen möchten. Planen Sie dabei jedoch immer mehr Zeit ein, als Sie zunächst annehmen. So haben Sie immer ein Polster und verhindern, dass bei Verzug nachfolgende Gewerke verzögert werden.